Termine

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Kamingespräch am 22. 06. 2017

Der Freundeskreis „Mechatronik und Fahrzeugtechnologie“ organisierte am 22. 06. 2017 wieder das sogenannte "Kamingespräch". Es dient zur Orientierungsfindung und Weichenstellung in entscheidenden Phasen des Studiums. In diesem Semester wurde die „Bedeutung von Auslandserfahrungen für die Karriere“ thematisiert. Dabei ging es um Fragen wie z.B.:

 

  •  Praxissemester im Ausland ja oder nein?
  •  Vorteile von Auslandserfahrungen bei Bewerbungen
  •  Was brauche ich im Job von dem was ich im Ausland gelernt habe?
  •  Grundsätzlich alles, was Studierenden mit Interesse an Auslandsaufenthalten auf dem Herzen liegt …

 

Es stellte eine Möglichkeit dar, über den zukünftigen Weg, den man gehen möchte, mit Menschen zu sprechen, die einen ähnlichen Weg bereits selbst gegangen und andere auf solchen begleitet und beobachtet haben.

 

Als Gesprächspartner für die Studierenden hatte der Freundeskreis vier Referenten eingeladen, die durch ihre unterschiedlichen Erfahrungen an Hochschulen und in Industriebetrieben im In- und Ausland kompetent Auskunft geben konnten:

 

Der Vorsitzende des Freundeskreises, Herr Peter Kalchschmidt von der Robert-Bosch-GmbH in Bühl kennt als Ehemaliger unserer Hochschule die Fragen, die sich unseren Studierenden stellen und veranschaulichte die Perspektive der späteren Berufswelt an Hand seines eigenen Berufswegs. Dieser führte ihn z.B. zu FIAT und ins Quality Management bei Bosch in international zusammengesetzten Teams (aus der Türkei, Frankreich, Mexiko, Russland, …).

 

Zusätzlich war auch die Personalabteilung der Robert-Bosch-GmbH vertreten, durch Herrn Tobias Heilmann. Er ist dort zuständig für die Kontakte zu den Hochschulen und gab bereitwillig Auskunft, welche Rolle Auslandserfahrungen im Lebenslauf bei einer Bewerbung spielen. Dies können z.B. auch längere Auszeiten mit Reiseerfahrungen auf eigene Faust sein. Wichtig ist dabei, persönlich zu wachsen und seine Ziele und Interessen glaubhaft vertreten zu können.

 

Einen sehr persönlichen Beitrag lieferte Herr Brian Trenaman. Er ist Geschäftsführer des „Center of Competence“ an unserer Hochschule. Mit Vater aus England, aber in Deutschland aufgewachsen, studierte er Germanistik, Philosophie und Anglistik. Entscheidend für seine berufliche Karriere war ein längerer Aufenthalt in Asien. Dort hat er erfahren, „was es bedeutet, Europäer zu sein“. Kulturelle Unterschiede zwischen den Kontinenten machte er am Beispiel deutlich, dass sich Asiaten hauptsächlich als Teil einer Familie fühlen, und erst in zweiter Linie als Individuum. Seine Kontakte hat er in den vergangenen Jahren nutzen können, um das Austauschprogramm der HsKA mit der Universität Pahang in Malaysia mit aufzubauen. Herr Trenaman gab auch einen Überblick über die Service-Leistungen des Center of Competence: neben diversen Stipendien gibt es hier z. B. auch das Angebot eines Bewerbungsmappen-Checks für den internationalen Arbeitsmarkt.

 

Das Referententeam wurde abgerundet durch die Mechatronik-Studentin Sarah Eisenkolb. Sie hat das vergangene Wintersemester an der California State University in Fullerton bei Los Angeles verbracht. Mit ihren Beiträgen konnte sie den Studierenden wichtige Tipps geben, an wen sie sich hier an der HsKA mit ihren Auslandsplänen wenden können. Sehr anschaulich war auch ihre Schilderung, welche Probleme man bei Ankunft in der Fremde zu lösen hat und wie es sich zum Beispiel in einem amerikanischen Wohnheim lebt.

Sehr belebend für die Diskussion waren auch viele Beiträge von Studierenden, die schon Auslandserfahrung mitbrachten. Herr Devon Rohlf aus Portland, Oregon schilderte seine Eindrücke, wie man sich in Deutschland als Student fühlt. Frau Xia Tian aus China war sehr interessiert, welche aktuellen Themen in deutschen Industriebetrieben wichtig sind. Auffallend war auch die Vielfalt der Interessen an Ländern wie Schottland, Frankreich, Chile, Indien, Malaysia. Bei allen diesen Vorhaben kann die Hochschule Karlsruhe mit länderspezifischen Informationen helfen.

 

Die freundschaftlichen Kontakte zwischen den Studierenden und den Ehemaligen schufen wieder eine sehr angenehme Atmosphäre bei diesem spannenden Gespräch.

 

Verpflegung mit Obst und Knabbereien

Text: Christof Krülle, Bilder: Christof Krülle und Eberhard Halter.